Educational Change Management

Ersteintrag zu “Educast” bei Wikipedia

Januar 21, 2008 · Keine Kommentare

Soeben habe ich einen grundlegenden Text für den Begriff Educast in dem deutschen Teil der Wikipedia eingerichtet. Wer mag, kann sich direkt an der weiteren Entwicklung beteiligen und seinen Beitrag in die nun angelegte grobe Struktur bei Wikipedia einarbeiten.

Viel Spass allen Teilnehmern bei der weiteren Bearbeitung unserer  Definition des EduCast. Man hat selten die Gelegenheit so einfach zu einem Pionier zu werden, nutzen sie diese Chance und arbeiten Sie am Artikel bei der Wikipedia mit.

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Das Lehrformat “EduCast”

Januar 21, 2008 · Keine Kommentare

Angesichts der zunehmend verfügbaren Inhalte zur Wissensvermittlung in Videoform, kann man mittlerweile schon von einem eigenen Format sprechen, dem EduCast. Diese Form der Inhaltevermittlung haben wir uns beispielhaft bei den beiden Plattformen 5min.com und sclipo.com angeschaut. Wer weitere Ideen bekommen möchte, wo die Reise hingeht, der kann z.B. bei dem neu eingerichteten Blog von freedu einmal gucken und lesen.

Beide Dienste bieten User Generated Teaching bzw. EduCasts an, die sowohl online, als auch auf dem Handy oder Smartphone konsumiert werden können. Hinter diesen beiden Plattformen steht die Idee mit Video Wissen zu vermitteln. Doch was passiert genau dabei? Wer ist die Zielgruppe, welche Kompetenzen lassen sich damit lehren? Was ist das Geschäftsmodell dahinter?

Diesen Fragen wollten wir nachgehen und für “EduCasting” ein didaktisches Modell definieren vergleichbar den Modellen die Prof. Flechsig in seinem Kleinen Handbuch umfangreich dokumentiert hat. Educasting soll damit als neue Kulturtechnik des Lehrens und Lernens ein wenig strukturierter aufgearbeitet werden.

Bitte fügen Sie in den Kommentaren oder im stud.ip die angefertigten Modellskizzen in elektronischer Version ein. Diese führen wir dann in der nächsten Veranstaltung zusammen zu einem ersten Wikipedia-Artikel über EduCasting. Eine schöne Übersicht zu verschiedensten überwiegend englischen EduCast-Anbietern gibt es hier.


EDUCAST (erste Rohfassung)Beschreibung/Kurzinfo
Ein Educast ist die Verwendung eines Videopodcast, um Bildungsinhalte in Form von Video zu vermitteln. Oft ist die Videolänge auf 5 bis maximal 20 Minuten begrenzt.

- Spezifische Themen
- Von jedem für jeden!

Andere Bezeichnungen (z.B. in anderen Sprachen):
Auch in Spanisch und Französisch heißt es offenbar “Educast”.

- Bildungspodcast
- Microlearning

Varianten (z.B. Lernen 1.0):
Früher gab es Schulfernsehen, das hatte aber eine Länge von deutlich mehr als 5-20 Minuten und war meistens als Vollzeit-Schulstunde angelegt. Am nächsten kommen dem Educast vermutlich noch einzelne Abschnitte z.B. der Sesamstraße, in der ebenfalls in kurzen Sequenzen einzelne Dinge vorgestellt werden.

- Home-Training Videos
- Auskunft

Beschreibungstext (was ist ein Educast? Historie, ….):
Seit die technische Entwicklung die Probleme des Abspielens von Video im Webbrowser auf verschiedenen Plattformen/Betriebssystemen beseitigt hat - durch die de facto Vereinheitlichung über Adobes Flash-Video-Format - etablieren sich weltweit Portale, die die Erzeugung und Verbreitung von Videoinhalten zum Zweck haben.

Dieser User Generated Video Content weist zwar starke Schwankungen in der Qualität der Inhalte auf, dadurch jedoch, dass Millionen Inhalte verfügbar sind und von anderen Nutzern bewertet werden, werden sehr gute und/oder von der Masse als relevant eingestufte Beiträge oft mit viel Aufmerksamkeit bedacht.

Der Educast selbst entwickelt sich vom Videoclip hin zu einem mobil abrufbaren und begleiteten Lehrangebot; quasi User Generated Teaching. Durch entsprechende Plattformen wird es leicht gemacht, eigenes Wissen in Videoform zu bringen, zu distribuieren und auch zu vermarkten. So bietet sclipo.com z.B. den Bereich “Akademien” und 5min.com den Bereich “Studios” um ein permanentes Angebot an Wissen und dessen Vermarktung zu pflegen.

- Web 2.0
- Each one teach one

Didaktische Prinzipien
Der Lernende schauen sich ein Video an. Im besten Fall machen sie das, was im Video gezeigt wird gleich nach oder probieren es parallel aus. Vor allem das did. Prinzip der Wiederholung kann zu einem nachhaltigen Erfolg führen und unterstützt den “Mastery Learning” Ansatz. man kann sich das Video z.B: solange angucken und wiederholen, bis der “Stoff” sitzt, bzw. man die gezeigte Fähigkeit / Skill drauf hat.

- beiläufiges Lernen
- Selbstbestimmt
- Teaching (Erstellung eines eigenen Educast) is Learning twice

Lernumgebungen
Je nachdem, auf welchem Endgerät der Nutzer den Inhalt “zu sich nimmt”, z.B. bei einem mobilen Gerät (Smartphone, Laptop) kann die Umgebung überall sein, wo Netz ist. (Zitat Miriam Meckel: “Leben ist da wo ich Netz habe” - Videopost zu “Das Glück der Unerreichbarkeit”).

Die Umgebung kann demnach durch physische und soziale Einflüsse stark variieren. Ein Internetcafé, ein ICE-Abteil, eine einsame Ecke mit WLAN innerhalb der Bibliothek, das Wohnzimmer zu Hause, der eigene Schreibtisch mit Festnetz-DSL.

Dadurch, dass die Educasts zeitlich unabhängig rund um die Uhr abrufbar sind, ist die Lernumgebung auch von zeitlichen Begrenzungen abgekoppelt. Es ist denkbar, kurz vor dem Schlafen gehen noch einen Educast mit drahtlos vernetzen Laptop im Bett anzugucken.

Problematisch erscheint, dass sich durch den vorprogrammierten steten wechsel der Lernumgebung eine Routine für das Lernen mit Educasts vermutlich nur schwer erlernen lässt. Von Vorteil kann sein, dass sehr leicht immer neue Reize durch die Umgebung gesetzt werden. So kann z.B. der Besuch einer Konferenz oder eines anderen sozialen Events ohne weiteres zu einer Educast-Nachfrage führen (Beispiel: Wie halte ich einen guten Vortrag?).

- Eigentlich nicht mehr eingeschränkt (weil Netz notfalls über Handy, also überall)

Lernaufgaben
Der Lernende sucht sich seine “Lern-/Wissenslücke” selbst aus (Motto: “ich weiß dass ich nichts weiß!”). Man kann gezielt nach Rubriken versuchen Informationen zu einem Wissensgebiet zu suchen & zu finden. Nachdem man den passenden Videoclip gefunden hat, versucht man das Beste aus dem Clip zu machen.

Im Nachgang zum Clip kann man eine Bewertung des Clips vornehmen, und sich vor allem an der Diskussion beteiligen, um z.B. kritisch die gezeigten Dinge in Frage zu stellen, oder Dinge zu ergänzen.

Bei Plattformen die Live-Educast-fähig sind, kann die Aufgabe im direkten und aufgeforderten Nachahmen von Dingen liegen, die der Live-Coach vormacht oder per Anweisung anbietet. Die Lernaufgaben können aus Anweisungen des Videoerstellers rühren.
Kompetenzen
Dadurch, dass die Videoinformation eines Educasts den Lernenden in eine eher passive Rolle zwängt, die zudem gekennzeichnet ist durch wenig Anleitung/Führung, wird vor allem die Selbstorganisation und Eigenständigkeit des Lernenden gefordert.

Kompetenzen die soziale Partner beim Einüben erfordern (z.B. Training der Körpersprache, Tanzperformances) sind nicht bzw. nur stark eingeschränkt vermittelbar. Videos, die z.B. im Bereich Sport bestimmte Körperbeherrschungen und -manöver zeigen, müssen durch die fehlende Möglichkeit zur Nachahmung “Eunuchenwissen” bleiben.

Gliederung des Ablaufs nach Phasen

• Vorbereitungsphase: Entfällt beim Surfen / Serendipity-Learning; Suchen nach bestimmten fachlichen Bereich und finden der passenden Educasts

• Klärungsphase: Prüfen, ob der Educast den Anspruch an das gesuchte Wissen erfüllen kann

• Planungsphase: Entfällt weitgehend, weil Educasts als “spontanes” Lernen, bzw. Instant-Lernen gedacht sind, ist die strategische Vorplanung eher nicht relevant

• Interaktionsphase (Durchführungsphase): Angucken des Videos. Sofern möglich wäre es vielleicht hilfreich, eigene Anmerkungen zum Video bereits beim Angucken ohne Medienbruch aufschreiben zu können.

• Bewertungsphase: Die Bwertung und Prüfung bleibt dem Lernenden selbst überlassen, es sei denn, er nimmt z.B. an einer “Skill-Challenge” teil, die Beweis seiner Fähigkeiten ist.

TODO…

Rollen der Lerner

Rollen der Lernhelfer

Institutionelle Kontext

Wissensbereich

Zielgruppen

Einbettung in Lehrgänge (Programme)

Varianten

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Der LTM_08 Podcast: Die Hauptschule, Erhaltung Pro und Kontra

Dezember 10, 2007 · Keine Kommentare

So, nach ca. 4 Stunden Power-Teaching und Learning in Sachen “Lernen mit technischen Medien”, haben wir in ca. 45 Minuten den Podcast, der letztes Mal inhaltlich vorbereitet, und aufgezeichnet wurde, geschnitten und einer ordentlichen Post-Production unterzogen. Leider mangels Computerausstattung nur im Vorführmode per Konsensbildung, wo welche Schnitte gesetzt werden sollten, welche Musikeinspieler usw., dann haben wir noch Fotos der Teilnehmer in der Bilderspur des Podcast untergebracht und dann war auch die Zeit schon wieder rum.

Die letzten 10 Minuten des Podcast habe ich deshalb eben im Alleingang fertiggeschnitten und den sogenannten Mixdown erzeugt. Jetzt noch hochladen in WordPress und dann mal gucken, ob die Einbindung von Podcasts auch funktioniert.

Hier ist der frisch “gepresste” Podcast-Mix bei PodBean (m4a = Apple iPod Format, mp3 = Normal ohne Bilder):

Weil WordPress.com Geld kostet, wen man Podcasts hochladen möchte, hab ich die woanders (PodBean) hochgeladen, daher etwas komplizierter als eigentlich nötig. Siehe nachfolgenden Hinweis von WordPress:

bild-1.png

Hintergrundinfos für Blogbesucher, die sich Fragen wo das hier herkommt:

Der Podcast stellt das krönende Produkt einer vor dem Mikrofon geführten Disputation dar. Diese wurde mit viel inhaltlicher Vorarbeit vorbereitet und dann durchgeführt. Als echte Studenten 2.0, denen Wandel und Neues ein Anliegen sind und die Werte wie Neugier, Ausdauer und Respekt schätzen, haben sich die Veranstaltungsteilnehmer eines der schwersten Themen ausgesucht gehabt, das man angehen kann: Den “Problemfall” Hauptschule

In der Wirtschaft würde man dafür einen sogenannten Sanierer holen, einen der schwierigste Aufgaben aufgreift und thematisiert, ohne Rücksicht auf Blessuren. Von daher zolle ich den Teilnehmern bereits für die Themenwahl Respekt.

Das Ergebnis jedoch ist noch besser als je von mir erwartet wurde. Es grenzt an ein Wunder, was man in guten dreieinhalb Stunden fertigstellen kann. Der Podcast liefert alles, was ein Podcast haben muss, vor allem aber eine hohe Authentizität und Identifikation der Podcaster mit dem Thema.

Extrem schade ist, dass die Teilnehmer/innen nicht selbst die Software bedient haben. Ich hoffe sie lassen sich davon nicht beirren und probieren es dennoch zu Hause selbst. Über konstruktive Kommentare von Besuchern hier im Blog zum Erstlingswerk der Teilnehmer/innen würde ich mich freuen.

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So sehen begeisterte Lehrer/innen aus

Dezember 9, 2007 · Keine Kommentare

Video thumbnail. Click to play

 

Bild anklicken zum starten eines Films in neuem Fenster.
(Quelle: http://netzlernen.kaywa.ch/wiki/easy-wiki.html)

Man vergisst ja gerne mal, dass es die gibt. Das ist zwar ein kleiner Werbefilm für das “PeanutButter Wiki”, aber die Begeisterung kommt dennoch rüber finde ich. Ist ja vielleicht auch mal ganz gut, andere zu sehen, die neue Tools erfolgreich “jeden Tag” einsetzen.

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Folien & Dokumente im stud.ip

Dezember 4, 2007 · Keine Kommentare

Soeben habe ich die ganze noch nicht hochgeladenen Folien und Dokumente der vergangenen Veranstaltungen mal wieder ins stud.ip hochgeladen. Auch vom Podcasting ist das Rohmaterial (ACHTUNG: Völlig ungeschnitten!) im stud.ip abrufbar als mp3.

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Ergebnisse der SWOT Analyse

Dezember 3, 2007 · 10 Kommentare

Hier sind nochmals die Ergebnisse der SWOT-Analyse für die Erkundung festgehalten. Tafelanschrieb ist abfotografiert (Stärken/Schwächen der Erkundung) und (Positive/negative Rahmenbedingungen; erkennbar an dem “R”).

erk_chancen.png   erk_risiken.png

Das gesamte Ergebnis als Wertungstableau auch als PDF-Dokument “erkundung_chancen_risiken.pdf”.

Stärken der Erkundung:
Stärken

Schwächen der Erkundung:

Schwächen

Negative Rahmenbedingungen der Erkundung:

Negative Rahmenbedingungen

Positive Rahmenbedingungen der Erkundung:

Positive Rahmenbedingungen

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Erinnerung(!): Top 3 Podcasts und 1 Flopcast

November 26, 2007 · 1 Kommentar

Für alle Teilnehmer der Veranstaltung gilt, dass die Links zu den Podcasts bitte umgehend eingestellt werden in das Blog. Wer ein Problem damit hat, der kann sich gerne per E-Mail an den Dozenten wenden.

Das Mitteilen der Links kann einfach per Kommentar erfolgen, wie bereits hier geschrieben wurde.

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Disputation: Pro/Kontra Hauptschule als Schulform

November 26, 2007 · 1 Kommentar

Live-Blogging: Die Vorbereitung für eine Disputation zur Schulform Hauptschule läuft. Das Thema wurde von den Teilnehmern selbst gewählt. (9:10 Uhr)

Einige gesammelte Internetberichte:

Fotos der Flipchart-Aufzeichungen (Bilder jeweils anklicken für große Abbildung.):

Zunächst die Argumente der PRO-Fraktion (+-Zeichen zeigen die Stärke der Argumente nach Einschätzung der Standpunktvertreter)
argumentepro.jpg

Hier die Argumente der KONTRA-Fraktion (+-Zeichen zeigen die Stärke der Argumente nach Einschätzung der Standpunktvertreter).
argumentekontra.jpg

Hier die grobe Reihenfolge, die für den Podcast geplant wurde:
podcast_lineup.jpg

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Web 2.0 Links

November 19, 2007 · Keine Kommentare

NiklolausiHeute haben wir zwei neue Dienste kennengelernt:

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Die Top 3 PodCasts

November 12, 2007 · 10 Kommentare

Gute Podcasts zu finden ist genauso schwer, wie andere gute Dinge zu finden. Ein Versuch sollte sich jedoch lohnen. Bitte begeben Sie sich auf die Suche nach interessanten Podcasts im Internet. Wenn sie welche gefunden haben, dann kopieren Sie die Internetadressen einfach den Bereich Kommentare hier unter diesem Beitrag (Einen Kommentar verfassen!).

Wenn sie einen wirklich schrecklichen Podcast gefunden haben, dann tun Sie diesen unbedingt auch in den Kommentar, ansonsten nehmen sie Podcast, der eben nicht so toll ist. Bis in 14 Tagen…

Links zu Podcast-Portalen findet man bei den gängigen Suchmaschinen. Im Laufe der Woche stelle ich aber noch weitere Links hier bereit und ein paar Tipps, wie man die gefundenen Podcasts hier hinterlässt.

Links zu Podcast-Portalen:

Links zu einer Konferenzen:

WICHTIG: Sie müssen sich über www.wordpress.com erst bei ihrem eigenen Weblog einloggen, bevor das Kommentieren hier erlaubt ist.

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